Zur Person

Merete de Kruyf
Merete de Kruyf

Jahrgang 1965

Abgeschlossenes Studium der Kulturpädagogik.

Vielfältige berufliche Tätigkeiten im Kontext von Kunst - Kultur – Pädagogik  - Psychologie. Seit der Corona-Monate 2020 wurde das Bedürfnis, meine  künstlerische und kreative Seite intensiver auszuleben, deutlich größer.

Die Collage ist mein Weg, um mich künstlerisch auszudrücken. Wichtig ist dabei nicht nur der Teil des „Erfindens“; sondern jedes neue Bild beginnt zunächst einmal mit einem „Fundstück“. Diese Zufallsmomente sind für mich selbst immer wieder sehr spannend und das Endergebnis ist nie das, was ich mir zu Beginn vorgenommen habe. Oft bin ich selbst überrascht über das entstandene Endergebnis und frage mich dann manchmal, wer eigentlich das Bild gemacht hat. War das tatsächlich meine Idee oder hat sich eher das Bild selbst hergestellt?

Meine Bilder haben surrealistische, verfremdete, befremdende Anteile. Ihre „Wirklichkeit“ erinnert mich an seltsame Träume, die wir ja alle haben. Dort gelten Regeln, die uns in der Nacht ganz logisch vorkommen und erst beim Erwachen brüchig und widersprüchlich werden. Aber die in der Traumwelt entstandenen Gefühle be­halten auch im Tageslicht noch für eine Weile ihre Intensität und Echt­heit. So ähnlich geht es mir bei der Arbeit an meinen Collagen. Die Freude am Geheimnis­vollen, am Spieleri­schen, am Fließenden entsteht im Bild und schwingt auch danach noch eine Weile nach.